Hessenpokal 2019/20

Presseberichte ..<Hier>   

Spielkennung 9403310                                                                                            Stand:28.04.2019

 1.Runde     Presseberichte ..<Hier>

Mi. 03 07.19

I

19.00

Rasdorfer SC

-

FSG.Kiebitzgrund

5

:

4

Mi. 03 07.19

II

19.00

FSV Pford

-

DJK 1.FC Nüsttal

1

:

3

2.Runde Achtelfinale  Presse 2. Runde ..<Hier>

Mi. 10.07.19

001

19.00

Wartenb./Bad Salzschlirf

 

Dittlofrod/K.

1

:

3

Mi. 30.08.18

002

19.00

SG Stockhausen/B.

 

SG Schlitzerland

2

:

4

Mi. 10.07.19

003

19.00

DJK 1.FC Nüsttal

-

SG Eiterfeld/L.

1

:

5

Mi. 10.07.19

004

19.00

SV Wölf

-

SV Steinbach

0

:

4

Mi. 10.07.19

005

19.00

SG Lautertal

 

Rasdorfer SC

0

:

3

Mi. 10.07.19

006

19.00

R/W Burghaun

 

FSG Vogelsberg

0

:

4

Mi. 10.07.19

007

19.00

SC Soisdorf

 

Hünfelder SV

0

:

7

Mi. 10.07.19

008

19.00

TSV Ilbenhausen

 

SG Lauter

3

:

2

3.Runde Viertelfinale .....………….. <Hier>

Mi.17.7.19

A

19.00

Dittlofrod/K.

-

FSG Vogelsberg

6

:

7 n.E.

Mi.17.7.19

B

19.00

Rasdorfer SC

-

SG Schlitzerland

 

:

 

Mi.17.7.19

C

19.00

TSV Ilbenhausen

 

SV Steinbach

0

:

3

Mi.17.7.19

D

19.00

SG Eiterfeld/L.

 

Hünfelder SV

4

:

6 nE

4.Runde  Halbfinale Presse 4. Runde … <Hier>

Mi. 11.09.19

19.00

Hünfelder SV

-

SV Steinbach

3

:

0

Mi. 11.09.19

 

19.00

SG Schlitzerland

 

FSG Vogelsberg

 

:

 

Finale Kreisebene

Mi. 22.04.20

 

19.00

 

 

 

 

:

 

1.    Runde Hessenebene 16 Partien  940021

 

 

 

 

 

 

 

:

 

 

 

 

 

-

 

 

:

 

2.    Runde Hessenebene Achtelfinale 8 Partien 

 

 

 

 

-

 

 

:

 

 

 

 

 

 

 

 

:

 

Viertelfinale  4 Partien

 

 

 

 

 

 

 

:

 

Halbfinale

 

 

 

 

 

 

 

:

 

Endspiel vorauss.?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bisherige Hessenpokalsieger     Stand: 2018   © bh

 

 

 

 

 

 

Jahr

Sieger

Jahr

Sieger

Jahr

Sieger

1946

Eintracht Frankfurt

1964

VfB 1900 Gießen

1982

KSV Baunatal

1947

Eintracht Wetzlar

1965

Germania Wiesbaden

1983

KSV Baunatal

1948

Olympia Lampertheim

1966

SV Darmstadt 98 (A)

1984

Eintracht Haiger

1949

Kickers Offenbach

1967

FV 09 Breidenbach

1985

SC Neukirchen

1950

FC Hanau 1893

1968

SG Westend Frankfurt

1986

SKV Mörfelden

1951

SpVgg Bad Homburg

1969

Eintracht Frankfurt (A)

1987

RSV Würges

1952

FC 04 Oberursel

1970

SG Westend Frankfurt

1988

SV Wehen

1953

SV 07 Nauheim

1971

Rot-Weiß Frankfurt

1989

Rot-Weiß Frankfurt

1954

nicht ermittelt

1972

VfB 1900 Gießen

1990

FSV Frankfurt

1955

CSC 03 Kassel

1973

FC Niederflorstadt

1991

Vik. Aschaffenburg

1956

nicht ermittelt

1974

Rot-Weiß Frankfurt

1992

Rot-Weiß Frankfurt

1957

Eintracht Wetzlar

1975

VfR Oli Bürstadt

1993

Kickers Offenbach

1958

Viktoria Urberach

1976

SSV Dillenburg

1994

SG Egelsbach

1959

Germania Okriftel

1977

VfR Oli Bürstadt

1995

SC Neukirchen

1960

SG Kelkheim

1978

FC Hanau 1893

1996

SV Wehen

1961

Hessen Kassel (A)

1979

VfB 1900 Gießen

1997

SC Neukirchen

1962

FVgg. Kastel 06

1980

RSV Würges

1998

SG 01 Hoechst

1963

SV Hünfeld

1981

TuSpo Ziegenhain

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahr

Sieger

Endspielgegner

Erg.

Austragungsort

1999

SV Darmstadt 98

-

Borussia Fulda

4:0

Aschaffenburg

2000

SV Wehen

-

Tuspo Guxhagen

5:1

Alsfeld

2001

SV Darmstadt 98

-

SV Wehen

2:1

Hanau

2002

Kickers Offenbach

-

SC Neukirchen

1:0 n.V.

Offenbach

2003

Kickers Offenbach

-

SV Wehen

3:2

Rüsselsheim

2004

Kickers Offenbach

-

SV Bernbach

4:3 n.E.

Offenbach

2005

Kickers Offenbach

-

1. FC Eschborn

2:1 n.V.

Eschborn

2006

SV Darmstadt 98

-

FSV Frankfurt

2:1

Wiesbaden

2007

SV Darmstadt 98

-

KSV Klein-Karben

3:0

Hanau

2008

SV Darmstadt 98

-

Vikt. Aschaffenburg

2:0

Darmstadt

2009

Kickers Offenbach

-

SV Darmstadt 98

1:0

Offenbach

2010

Kickers Offenbach

-

KSV Hessen Kassel

2:1

Fulda

2011

SV Wehen

-

Hessen Kassel

3:0

Marburg

2012

Kickers Offenbach

 

FC Ederbergland

6:0

Offenbach

2013

SV Darmstadt 98

-

SV Wehen

4:0

Offenbach

2014

Kickers Offenbach

-

SV Darmstadt 98

4:2 n.E.

Offenbach

2015

Hessen Kassel

-

VfB Gießen

2:1

Kassel

2016

Kickers Offenbach

-

SV Wehen Wiesbaden

2:1

Haiger

2017

SV Wehen Wiesbaden

-

RW Hadamar

5:4 n.E.

 

2018

TSV Steinbach

-

Hessen Kassel

2:0

 

2019

 

 

 

 

 

 

Rekordpokalsieger  Hesssen       Stand: 2018   © bh

 

Kickers Offenbach

11x

 

 

SV Darmstadt 98

7x

 

 

SV Wehen Wiesbaden

5x

 

 

Rot-Weiß Frankfurt

4x

 

 

SC Neukirchen

3x

 

 

VfB 1900 Gießen

3x

 

 

 

 

 



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Presseberichte

1.Runde

osthessensport vom 27.5.2019

Kreispokal Lauterbach-Hünfeld ausgelost – 18 Mannschaften dabei

Hünfeld (oz/tg) – Gerade ist die aktuelle Spielzeit Geschichte, da laufen die Vorbereitungen auf die kommende bereits auf Hochtouren. So hat der Fußballkreis Lauterbach/Hünfeld am Montagabend in Michelsrombach den Kreispokal ausgelost.

 

Mit dabei sind in diesem Jahr 18 Teams, was eine Steigerung von zwei Mannschaften zum Vorjahr bedeutet. Nicht nur deswegen zeigt sich Pokalspielleiter Bernd Kraft (Langenschwarz) froh über die Entwicklung des Pokals. „Mancherorts verliert der Pokal an Bedeutung. Bei uns konnten wir hingegen die Zahl erneut steigern“, so Kraft. Er führt dies nicht zuletzt auf die Tatsache zurück, dass alle Flaggschiffe des Kreises stets für den Pokal melden und gleichzeitig die ersten Paarungen erneut in die Vorbereitungspläne eingeflochten werden können. Die ersten drei Runden sind jeweils auf mittwochabends terminiert, können in Absprache der beteiligten Vereine aber auch auf das jeweils vorangehende Wochenende gelegt werden.

Begann die Pokalrunde im Vorjahr bereits im Achtelfinale, werden diesmal auch zwei Sechzehntelfinals gespielt, um dann auf 16 Teams für ein reibungsloses K.o.-System zu gelangen. Weil sich im Vorjahr der Modus bewährte hatte, bereits vor Saisonstart die Halbfinalisten auszuspielen, werde auch in der kommenden Runde nicht von diesem Prinzip abgewichen. Die beiden Semifinals sollen im September gespielt werden, das Endspiel erneut im April steigen.

Titelverteidiger ist der SV Steinbach, der den Cup zuletzt viermal in Serie gewinnen konnte. An das Endspiel in Eiterfeld erinnert sich Kraft gerne zurück, „weil Eiterfeld/Leimbach zeigte, dass im Pokal auch vermeintliche Underdogs bis ins Endspiel vorstoßen können, gleichzeitig dem Favoriten auch noch einen großen Kampf liefern können und dazu die Kulisse mit über 400 Zuschauern einfach klasse war.“

Als Glücksfee bei der Auslosung agierte Ernst Böhle, der lange Zeit Kreisehrenamtsbeauftagter gewesen war.

 

 

2.Runde

osthessensport vom 10.07.19

Wölf – Steinbach 0:4 (0:1)

„Das war nichts Berauschendes, das war nach dem Spiel am Dienstag gegen Hünfeld aber auch nicht zu erwarten“, meint Steinbachs Coach Petr Paliatka, dem im Spiel vor allem Tempo fehlte. „Trotzdem hätten wir noch die ein oder andere Chance mehr nutzen müssen“, meint der 35-Jährige, in dessen Team gleich drei Neuzugänge – sofern Rückkehrer Nikola Milenkovski als solcher bezeichnet werden kann – trafen. Auf der Gegenseite hatte mit Michael Straub ein Ex-Steinbacher die Riesenchance zum Ausgleich, scheiterte aber vom Elfmeterpunkt an SVS-Keeper Daniel Heinrich.

Tore: 0:1 Dumitru Alin Neascu (28.), 0:2 Nikola Milenkovski (47.), 0:3 Max Stadler (71.), 0:4 Marcel Ludwig (88.)

Zuschauer: 120.

 

3.Runde

osthessensport vom 17.7.20ß19

Kreispokal Lauterbach/Hünfeld – Steinbach „nicht überzeugend“ weiter

Grebenhain (pf) – Unerwartet schwer hat sich der SV Steinbach im Kreispokal-Viertelfinale getan: Beim TSV Ilbeshausen siegte der Fußball-Hessenligist letztlich mit 3:0 (2:0), der Auftritt seines Teams gefiel Trainer Petr Paliatka allerdings nicht.

 „Alles andere als überzeugend“ fand Steinbachs Coach Petr Paliatka den Auftritt seiner Jungs: „Aber das wissen sie hoffentlich selber. So können wir nicht auftreten“. Spielerisches Übergewicht hatte der SVS dennoch, alleine Dominik Hanslik hätte in Durchgang eins noch mehr Tore machen müssen. „Wir müssen vor dem Tor ruhiger sein“, forderte Paliatka, dessen Team sich insgesamt schwertat, beim A-Ligisten ein deutliches Ergebnis herauszuschießen. „Wir haben die Bälle zu lange gehalten und auch viele Fehlpässe gespielt“, hatte sich der Trainer die Partie anders vorgestellt. Dennoch: Der Hessenligist und Titelverteidiger ist weiter und steht einmal mehr im Halbfinale.

Steinbach: Kleemann; T. Wiegand, Gemming, Assmann, Hanslik, Ullrich, Faust, Bott, Ludwig, Ristevski, Manß – Kücükler, Koch, Pabst

Tore: 0:1 Dominik Hanslik (13.), 0:2 Dominik Hanslik (39.), 0:3 Tom Wiegand (53.).

Zuschauer: 150

 

4.Runde Halbfinale Kreisebene

osthessensport vom 10.9.19

Kreispokal Lauterbach/Hünfeld – Steinbachs Serie auf dem Prüfstand

Hünfeld/Burghaun (pf) – Es klingt wie das Endspiel, ist aber zum zweiten Mal in Folge im Lauterbach/Hünfelder Fußball-Kreispokal nur eins von zwei Halbfinals: Der Evergreen zwischen dem Hünfelder SV und dem SV Steinbach, der am Mittwoch um 19 Uhr in der Rhönkampfbahn steigt. Für beide Teams läuft es in der Liga aktuell eher holprig, ins Finale gegen Schlitzerland oder Vogelsberg wollen die Rivalen dennoch.

https://www.osthessen-zeitung.de/fileadmin/user_upload/VorschauKPSteinbachHuenfeld_19Sept18_NG__014.jpg

Foto: Niklas Görlich

Auf der einen Seite der HSV, der in der Verbandsliga zwar sechs Punkte aus den jüngsten drei Spielen holte, in Eichenzell aber massig Luft nach oben und viel Glück hatte und zuletzt bei Türkgücü Kassel eine nicht eingeplante und fast schon peinliche Niederlage kassierte. Auf der anderen Seite der SV Steinbach, der seit Wochen an Ladehemmung leidet, letztmals am 10. August in Neuhof traf und in der Hessenliga drei Pleite in Folge einstecken musste. Ins anstehende Duell gehen beide Teams also anders als in den Vorjahren mit eher weniger Selbstvertrauen, der SVS konnte zumindest die letzten vier Pokalvergleiche und einen Test im Sommer allesamt gegen den HSV für sich entscheiden. Hünfeld wiederum gewann das Duell der Schwergewichte im Pokal letztmals im Endspiel 2015 und will die Steinbacher Serie nun beenden.

„Qualität ist bei Steinbach ohne Zweifel vorhanden“, sagt Hünfelds Coach Dominik Weber und weiß wohl selbst nicht so recht, warum es beim SVS in der Liga aktuell an Toren mangelt. Sein Team ist allerdings auch nicht in der glücklichsten Lage, gab es doch beim 1:2 in Kassel jüngst eine mittelgroße Blamage. „Wir haben das aufgrund der Tabellenkonstellation zu leicht genommen, obwohl wir vorher darauf hingewiesen hatten. Kassel hat alles in die Waagschale geworfen und uns den Schneid abgekauft“, meint Weber. Die Hünfelder wollen nun aber den Spieß umdrehen – und damit im Pokal anfangen. „Das ist ein interessantes Derby gegen einen hochklassigen Gegner. Da sind wir gefordert, aber wir wollen auf jeden Fall eine Runde weiterkommen“, spricht Weber das Finale als Ziel aus, in dem Schlitzerland oder Vogelsberg warten würde.

Er wie auch Steinbachs Coach Petr Paliatka sind sich jedoch einig, dass die Liga Priorität genießt und deshalb auch kein Risiko bei den angeschlagenen Akteuren eingegangen werden soll. „Wir werden trotzdem eine gute Mannschaft aufstellen“, verspricht Weber, während Paliatka ebenfalls ins Endspiel will: „Wir spielen schon ewig gegen Hünfeld. Die Jungs kennen sich mittlerweile auswendig und natürlich wollen wir gewinnen“.

torgranate vom 10.9.19

Brotlose Kunst ist heute Fehl am Platz

Simon Grosch will mehr Tiefe sehen

https://www.torgranate.de/fotos/at/full/b59d6854-cf9d-4434-a345-90b8d5fbe8f4

Simon Grosch weiß, es ist an der Zeit. Foto: Siggi Larbig

„Es ist an der Zeit, dass der Hünfelder SV am Ende mal wieder lacht“, sagt Simon Grosch. Der Hünfelder Co-Trainer weiß, dass zuletzt viermal Hessenligist SV Steinbach im Kreispokal triumphierte, stets schaltete er auf dem Weg dorthin auch den HSV aus. Heute (19 Uhr) soll der Spieß im Halbfinale umgedreht werden.

Für Grosch ist das Spiel besonders: Beim SV Steinbach wurde der gebürtige Roßbacher groß, prägte die erfolgreiche Zeit unter Ante Markesic als Rechtsverteidiger mit. Später folgte sein Wechsel zum HSV, bevor er drei Jahre die SG Schlitzerland trainierte, um vor dieser Saison als Co-Trainer unter Dominik Weber zum Hünfelder SV zurückzukehren.


„Besonders sind die Spiele zwischen Hünfeld und Steinbach schon immer, für mich vielleicht auch ein bisschen mehr“, sagt Grosch, der sich vor dem Duell allerdings nicht zu viel mit dem Gegner beschäftigen will, nur feststellt, „dass das Spiel wie immer auf Augenhöhe sein wird“.


Sein Team hat zuletzt nicht geliefert, bei Aufsteiger Türkgücü Kassel verloren und damit einen Rückschlag im Kampf um die Hessenliga-Rückkehr erlitten. „Das hatte sich aber schon in den Spielen zuvor angedeutet. Vieles war zuletzt brotlos. Es ist für den Gegner zu einfach, wenn du als dominante Mannschaft 90 Minuten den Ball hin- und herschiebst“ , stellt Grosch fest, der mehr Tiefe in den Offensivaktionen fordert und heute den Anfang sehen will.

Nicht dabei sein werden die Budenz-Brüder, zurückkehren sollen André Vogt und Alexander Reith. Kapitän Julian Rohde ist angeschlagen und könnte eine Pause erhalten. Der Gewinner trifft im Finale auf den Sieger des Duell der Kreisoberligisten Vogelsberg und Schlitzerland, das noch nicht terminiert ist. Grosch hätte nichts dagegen, wenn es im Finale gegen einen weiteren Ex-Verein gehen würde.

Autor: Johannes Götze

 

 

 

torgranate vom 11.9.19

Gegen Gadermanns Köpfchen ist Ullrich machtlos

Im fünften Versuch gewinnt der HSV

https://www.torgranate.de/fotos/at/full/9286a44a-8651-4d76-877a-f25527d042f9

Jan Ullrich (rechts) musste sich für seine Leistung wahrlich nicht grämen, während Steinbachs Trainer Petr Paliatka mit dem gesamten Auftritt seines Teams nicht zufrieden sein kann. Foto: Kevin Kremer

Aller guten Dinge sind fünf: Nach vier Pokal-Pleiten in Serie gegen den SV Steinbach ist dem Hünfelder SV der Turnaround gelungen. Mit 3:0 (2:0) setzte sich der Verbandsligist auf der heimischen Rhönkampfbahn gegen den klassenhöheren Hessenligisten durch. Im Finale wird ein Kreisoberligist warten: Schlitzerland oder Vogelsberg.

Bereits bei Anpfiff mussten sich die Zuschauer die Augen rollen: Jan Ullrich war nicht ganz vorne, sondern ganz hinten aufgestellt. Steinbachs Mittelstürmer musste zwischen die Pfosten, weil Tim Kleemann (Zerrung), Daniel Heinrich, Christian Beikirch und Ferdinand Vogt (allesamt verhindert) fehlten. Dass er auch im Tor durchaus Potential besitzt, verriet Hugo Kochanski aus dem SVS-Führungsteam bereits vor Anpfiff. Stark beispielsweise seine Paraden gegen Daniel Kornagel kurz vor dem Pausentee und später noch gegen Aaron Gadermann oder Maximilian Fröhlich.

Und so bleibt festzuhalten: An Aushilfskeeper Ullrich lag’s nicht, dass der HSV als völlig verdienter Sieger den Platz verließ. Denn beim vorentscheidenden Doppelpack nach Schema X durch Gadermann war er ohne jede Abwehrchance. Zweimal spielte Sebastian Alles die Ecke ideal, zweimal spielte der hochgeschossene Gadermann all seine Kopfball-Qualitäten aus und traf in das linke untere Eck – direkt neben den besetzten Pfosten. Bei zwei weiteren Kopfbällen fehlte nicht viel, zudem wurde er einmal elfmeterreif gestoßen, was aber ungeahndet blieb.

HSV in allen Belangen überlegen

Gadermann spielte beim HSV, weil die drei etablierten Zentrumsspieler Julian Rohde, Kevin Krieger und Alexander Reith im angeschlagenen Zustand keine Wahl für die erste Elf waren. Und Gadermann sammelte an der Seite von Alles auf der Doppelsechs nicht nur wegen seiner Tore mächtig Bonuspunkte für die erste Startelfnominierung in der Verbandsliga – die steht bislang noch aus.


Nicht überzeugen konnten hingegen die Zweite-Reihe-Spieler des SVS, denn auch Gästetrainer Petr Paliatka hatte einige Stellschrauben bewegt – doch diese Kniffe halfen wenig, bereits zur Pause wechselte er dreifach. Hünfeld präsentierte sich in allen Belangen deutlich überlegen: In Konzentration, im Passspiel, in einer viel geringeren Fehlerquote. Nur wurden – einmal mehr – viel zu viele Chancen vergeben. Steinbach sammelte im Vergleich zu den zurückliegenden vier Nullnummern in der Liga kaum Abschlüsse. Sebastian Ernst war beschäftigungslos, keinen einzigen gefährlichen Ball musste er abwehren.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Ernst – Dücker, Häuser, Witzel, Vogt – Gadermann, Alles – Neidhardt (63. Krieger), Kornagel (86. Reith), Fröhlich (86. Baumgart) – Münkel.
SV Steinbach: Ullrich – F. Wiegand, Bott, Neacsu, Ristevski (46. Uth) – M. Wiegand, Milenkovski (46. Kücükler) – Koch, Dimitrijevic (46. Stadler), Ludwig – Kvaca.
Schiedsrichter: Ismail Koc (FV Steinau).
Zuschauer: 220.
Tore: 1:0 Aaron Gadermann (13.), 2:0 Aaron Gadermann (25.), 3:0 André Vogt (90.).

Autor: Johannes Götze

 

osthessensport vom 11.9.19

Kreispokal – Hünfelds Rollentausch geht auf – Steinbach chancenlos

Hünfeld (fs) – Der Bann ist gebrochen: Nachdem sich der SV Steinbach im Lauterbach-Hünfelder Fußball-Kreispokal zuletzt viermal in Folge gegen den Hünfelder SV durchsetzen konnte, drehte der HSV diesmal den Spieß um: Gegen chancenlose Steinbacher, bei denen Feldspieler Jan Ullrich im Kasten stand, setzte sich der Verbandsligist hochverdient mit 3:0 (2:0) durch und trifft im Finale nun entweder auf die SG Schlitzerland oder die FSG Vogelsberg.

https://www.osthessen-zeitung.de/fileadmin/user_upload/user_upload/Aufmacher_Huenfeld_Steinbach_11Sept19_CG__110.JPG

Maximilian Dücker (links) blieb diesmal trotz eigenen Fanclubs zwar ohne Treffer, der HSV gewann aber trotzdem den Pokalschlager gegen den SV Steinbach. Foto: Christine Görlich

„Das war genau so ein Spiel, wie ich es nicht sehen will: Kein Einsatz, keine richtige Entscheidung. Das war einfach scheiße“, polterte Steinbachs Trainer Petr Paliatka – wollte seinem Keeper allerdings keinen Vorwurf machen: Da alle drei etatmäßigen Keeper und auch Reserve-Torhüter Ferdinand Vogt allesamt nicht zur Verfügung standen, musste mit Stürmer Jan Ullrich der Kleinste in den Kasten. Dass allerdings gerade der großgewachsene Aaron Gadermann jeweils nach Ecke von Sebastian Alles zweimal per Kopf traf (13., 25.) – dafür konnte Ullrich nichts. Vielmehr hatte Gadermann, der als Sechser ohnehin ein starkes Bewerbungsschreiben für einen Startelfeinsatz gegen Melsungen abgab, viel zu viel Platz und konnte jeweils unbedrängt links unten einköpfen.

Ullrich beispielsweise hielt vor der Pause gegen Daniel Kornagel (39.) ebenso stark wie nach der Pause gegen Gadermann (51.), der kurz darauf eine Ecke noch knapp drüber setzte (52.), dazu war Ullrich auch gegen Maximilian Fröhlich zur Stelle (65.). Andre Vogt (58.) und Kornagel (79.) trafen jeweils per Freistoß nur den Pfosten und verpassten es so, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten – für den Endstand sorgte dann Vogt in der Schlussminute.

Und Steinbach? Vom SVS war offensiv nicht viel zu sehen, am gefährlichsten waren noch ein Volleyschuss von Fabian Wiegand (28.) und ein Schuss von Fabian Koch (77.) – das war’s. Dazu bekam der Hessenligist spätestens in der zweiten Hälfte auch defensiv keinen Zugriff mehr aufs Spiel, der HSV war lauf- und spielfreudiger und feierte einen hochverdienten Heimsieg – im fünften Anlauf im Pokal übrigens gegen die Steinbacher. Womöglich lag’s ja an Simon Grosch, der diesmal die Hauptverantwortung von Dominik Weber übernahm: „Dome hat mir am Montag im Training gesagt, dass wir mal die Rollen tauschen, weil es in den letzten Jahren gegen Steinbach nicht gut gelaufen ist. Im Ergebnis hat es ja gepasst“, schmunzelte Grosch, der einzig mit der Chancenverwertung hadert: „Das war das einzige Manko: Wir müssen höher gewinnen, die Angriffe zielstrebiger ausspielen. Ansonsten war das eine super Leistung, wir haben das auch spielerisch sehr gut gemacht in der zweiten Halbzeit.“ Paliatka wiederum wollte das Spiel lieber schnell abhaken und richtete den Blick nach vorne: „Ich hoffe, dass die Jungs verstanden haben, dass sie jetzt am Samstag gegen Bad Vilbel ganz anders auftreten müssen.“

Hünfeld: Ernst; Dücker, Häuser, Witzel, Vogt – Alles, Gadermann – Neidhardt (63. Krieger), Kornagel (87. Reith), Fröhlich (87. Baumgart) – Münkel.  

Steinbach: Ullrich; F. Wiegand, Bott, Neacsu, Ristevksi (46. Uth) – M. Wiegand, Milenkovski (46. Kücükler) – Koch, Dimitrijevic (46. Stadler), Ludwig – Kvaca.

Schiedsrichter: Ismail Koc (Steinau)  

Tore: 1:0 Aaron Gadermann (13.), 2:0 Aaron Gaderman

 

 

5. Runde Endspiel Kreisebene

 

 

 

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